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HDR Aufnahme

Erstellen von Belichtungsreihen für HDR-Aufnahmen

Wenn Sie ein Motiv mit sehr grossem Kontrastumfang fotografisch aufzeichnen wollen, empfiehlt es sich eine sogenannte Belichtungsreihe von diesem Motiv anzufertigen. Dabei werden mehrere deckungsgleiche Aufnahmen der selben Szene mit unterschiedlichen Belichtungszeiten aufgenommen. Im Anschluss werden mehrere dieser unterschiedlich belichteten Bilder zu einem HDR-Bild zusammengefügt.


Im Folgenden finden Sie unsere allgemeinen Empfehlungen zum Erstellen von HDR-Aufnahmen mit verschiedenen Belichtungseinstellungen. Die Berechnung der Anzahl der Bilder im Beispiel basiert auf einem Belichtungsunterschied von 2 Stufen (2 EV) zwischen den Einzelaufnahmen. Die Anzahl der aufzunehmenden Bilder ändert sich natürlich, wenn Sie andere Belichtungsunterschiede benutzen wollen.
Wir empfehlen einen Belichtungsunterschied von 2 EV (2 Lichtwerten). Ein geringerer Belichtungsunterschied ist für die Erstellung von HDR-Bildern ohne allzu großen zusätzlichen Nutzen, benötigt jedoch mehr Einzelaufnahmen um den selben Kontrastumfang abzudecken, und erhöht die Gefahr von Verwacklungen und Geisterbildern. Einzig bei Nachtaufnahmen kann ein kleinerer Belichtungsunterschied als 2 EV von Vorteil sein, wenn die erhöhte Anzahl von Einzelbildern in der HDR-Erzeugung zur Rauschminderung führt. Ein höherer Belichtungsabstand als 2 EV würde die Präzision der Tonwerte im resultierenden HDR mindern.
Ein Belichtungsunterschied von 2 EV bedeutet, dass die Belichtungszeit der aktuellen Belichtung um den Faktor 4 länger (oder kürzer) ist als bei der vorangegangenen Belichtung. Nehmen wir an, die Belichtungszeit der mittleren Belichtung einer Belichtungsreihe mit 2 EV Belichtungsintervall beträgt 1/15 Sekunde. Dann erfolgt die überbelichtete Aufnahme mit 1/4 Sekunde und die unterbelichtete Aufnahme mit 1/60 Sekunde.

 

  1. Montieren Sie Ihre Kamera auf ein stabiles Stativ. Obwohl Photomatix eine Funktion zum automatischen Ausrichten von handgehaltenen Aufnahmen anbietet, empfiehlt es sich im Sinne der Qualität doch mit einem Stativ zu arbeiten.
  2. Stellen Sie Ihre Kamera auf manuelle Belichtung ein. Wählen Sie eine geeignete Blende für Ihr Motiv, z.B. f/8 oder kleiner (d.h. höhere f Zahl) falls Sie mehr Schärfentiefe benötigen. Wählen Sie die niedrigste ISO Einstellung, um möglichst rauscharme Ausgangsbilder zu erzeugen. Ein Fernauslöser hilft die Kamera beim Auslösen nicht versehentlich zu verwackeln. Bei Motiven die, z.B. durch Bewegungen im Bild, kurze Belichtungen benötigen, müssen Sie evtl. die Empfindlichkeit der Kamera erhöhen (größeren ISO Wert wählen). Dabei gilt es, zwischen möglicher Bewegungsunschärfe und verstärktem Rauschen abzuwägen. Rauschen wird im HDR/Tone Mapping Verfahren unter Umständen verstärkt, weshalb wir generell zu möglichst rauscharmen Ausgangsaufnahmen raten.
  3. Messen Sie das Licht im hellsten Teil Ihres Motivs (Spotbelichtungsmessung oder Av Modus auf einen Punkt in den Lichtern) und merken Sie sich die Belichtungszeit. Machen Sie dasselbe für die Schattenbereiche Ihres Motivs, die Zeichnung behalten sollen.
  4. Legen Sie die Anzahl und die Werte der erforderlichen Belichtungen fest. Nehmen Sie dazu als Basis die Belichtungszeit, die sie in den Lichtern gemessen haben und verlängern Sie diese Zeit um den Faktor 4 um die nächste Belichtungszeit zu errechnen (wenn Sie einen Belichtungsunterschied von 2 EV-Einheiten (Lichtwerten) benutzen). Verlängern Sie für die nächsten Belichtungen jeweils die Belichtungszeit um den Faktor 4, bis Sie die Belichtungszeit erreichen die Sie für die Schatten gemessen haben.
    Anmerkung: Für die meisten Motive reichen 3 - 4 wie oben beschrieben erstellte Bilder aus, um den vorhandenen Kontrastumfang des Motivs vollständig aufzuzeichnen.
  5. Wenn Ihre Kamera eine automatische Belichtungsreihe (Auto-exposure bracketing) beherrscht und diese Automatik einen Belichtungsunterschied von 2 EV zulässt, können Sie diese einsetzen. Andernfalls, also falls Ihre Kamera z.B. nur 3 Aufnahmen mit 0,7 EV Unterschied anbietet, variieren Sie die Belichtungszeiten manuell.


Beispiele für typische Belichtungsreihen mit einem Abstand von 2 EV zwischen den Belichtungen:

a) 1/60 - 1/15 - 1/4 - 1/1 - 4/1 Sekunden
b) 1/1000 - 1/250 - 1/60 - 1/15 - 1/4 Sekunden

Variieren Sie immer nur die Belichtungszeit, nicht die Blende.

Quelle: HDRsoft

 
  • Graficahp

    Posted at 2012-02-20 05:05:55

    Danke fur die Info. Ich kotnne zwar bei meinem Internet Explorer 7 nichts finden, werde deine Nachricht trotzdem an meinem Webmaster weiter leiten.

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  • Graficahp

    Posted at 2012-02-20 05:05:52

    Danke fur die Info. Ich kotnne zwar bei meinem Internet Explorer 7 nichts finden, werde deine Nachricht trotzdem an meinem Webmaster weiter leiten.

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  • Graficahp

    Posted at 2012-02-20 05:05:14

    Danke fur die Info. Ich kotnne zwar bei meinem Internet Explorer 7 nichts finden, werde deine Nachricht trotzdem an meinem Webmaster weiter leiten.

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  • mlbrvvac

    Posted at 2012-02-19 11:45:43

    Zwez2Q cjquhklywzze

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  • mlbrvvac

    Posted at 2012-02-19 11:45:41

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  • Hakan

    Posted at 2012-02-18 08:39:11

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